HERDECKE – Unter dem Motto „Wir sparen uns kaputt!“ machen derzeit bundesweit Gewerkschaften und Krankenhausgesellschaften auf mögliche Folgen der geplanten Sparmaßnahmen aufmerksam. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem die Refinanzierung von Personalkosten, gute Arbeitsbedingungen und die langfristige Sicherung einer verlässlichen medizinischen Versorgung.
„Eine verlässliche Gesundheitsversorgung braucht passende Rahmenbedingungen. Nur so können gute Arbeitsbedingungen und eine verlässliche Patientenversorgung langfristig gesichert werden. Kürzungen in einem nie dagewesen Umfang gefährden bestehende Strukturen, ohne neue zu schaffen“, so die Unternehmensleitung. Die Beteiligung des GKH verstehe sich als Schulterschluss aller betroffenen Einrichtungen, Beschäftigten und Patient*innen gegen die geplanten Kürzungen. Insbesondere gemeinnützige Krankenhäuser wie das GKH seien nicht in der Lage, durch die Reform entstehende Defizite über kommunale Haushalte zu refinanzieren. Sie träfe das Reformvorhaben besonders hart. „Mit der Aktion zeigen wir gemeinsam: Krankenhäuser brauchen Planungssicherheit, faire Rahmenbedingungen und eine Finanzierung, die der täglichen Verantwortung in der Versorgung gerecht wird“, betonen Betriebsrat und Unternehmensleitung unisono.














