HERDECKE – „Die medizinische Betreuung der Spieler liegt bei uns in der Verantwortung der Chirurgie, unterstützt von weiteren spezialisierten Fachbereichen unseres Hauses“, sagt Dr. med. Bernhard Limper, Chefarzt der Viszeral- und Unfallchirurgie am GKH. „Wir freuen uns sehr auf diese Aufgabe, die sowohl medizinisch als auch menschlich anspruchsvoll ist und uns unsere langjährige Erfahrung in der Sporttraumatologie wirkungsvoll einbringen lässt“, so Robert Jarczewski, Leitender Oberarzt der Unfallchirurgie.
Die Betreuung durch das GKH umfasst nicht nur die Versorgung im Verletzungsfall, sondern auch präventive Maßnahmen und regelmäßige Kontrolluntersuchungen. An Heimspieltagen sind die Mediziner*innen der chirurgischen Klinik zudem als Mannschaftsärzte dabei. Kürzlich fanden im Rahmen der Saisonvorbereitung die vorgeschriebenen Präventionsdiagnostiken statt, unter anderem in der Chirurgie und in der kardiologischen Praxis des angeschlossenen Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ). Das Hauptaugenmerk des Ärzteteams am GKH liegt darauf, körperliche Überbelastungen frühzeitig zu erkennen, Risiken zu minimieren und die Leistungsfähigkeit der Spieler langfristig zu erhalten.
„Als regional verankertes Krankenhaus mit breitem medizinischem Leistungsspektrum sehen wir in dieser Partnerschaft eine sinnvolle Erweiterung unserer Aufgaben“, betont Lukas Kamrath, Referent der Geschäftsführung. „Diese Zusammenarbeit eröffnet neue Perspektiven, fachlich und auch im Hinblick auf unsere regionale Präsenz.“ Beide Partner unterstreichen, dass die Kooperation über eine rein medizinische Betreuung hinausgeht. Geplant sind unter anderem gemeinsame Veranstaltungen, medizinische Fachgespräche sowie eine enge Abstimmung während der gesamten Spielsaison.














