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"Tischgespräche": Neue Vortragsreihe lädt zum Austausch über psychische Gesundheit ein

Mit den „Tischgesprächen“ startet das Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke ein neues Vortrags- und Dialogformat zu Themen rund um psychische Gesundheit. Ziel ist es, den offenen Austausch zu psychiatrischen und psychosomatischen Erkrankungen zu fördern.

HERDECKE – Seit September 2024 behandeln und begleiten die Fachabteilungen für Psychiatrie und Psychosomatik des Gemeinschaftskrankenhauses Herdecke Patient*innen am Standort Witten, zum einen in einer Psychiatrischen Institutsambulanz, zum anderen in einer Psychosomatischen Tageklinik. Mit der Vortragsreihe möchten die Ärztinnen und Therapeutinnen nun regelmäßig in den direkten Dialog mit allen Interessierten treten.

„Psychische Gesundheit betrifft uns alle, in jedem Lebensalter und in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen“, sagt Simone Begemann, Oberärztin der psychosomatischen Tagesklinik. „Ob es um die Frage geht, wie viel Vergesslichkeit noch normal ist oder wie Eltern mit Überforderung und Traurigkeit nach der Geburt umgehen können: Das Gespräch über solche Themen kann Verständnis schaffen, Ängste nehmen und helfen, frühzeitig Unterstützung zu finden.“

Die „Tischgespräche“ greifen Themen auf, die viele Menschen im Alltag beschäftigen, von Depressionen und traumatischen Erfahrungen über Sinnfragen bis hin zu altersbedingter Vergesslichkeit. Sie finden jeweils mittwochs ab 17:30 Uhr in den in den Räumlichkeiten der Psychiatrischen Institutsambulanz und Psychosomatischen Tagesklinik Witten (ZBZ, Alfred-Herrhausen-Str. 45, Turm 3, 2. Etage) statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht zwingend erforderlich, aber erwünscht unter pia-witten@gkh.de oder 02302 915-230.

„Wir möchten Mut machen, über psychische Belastungen zu sprechen, und zwar ohne Tabus und mit fachlicher Orientierung“, ergänzt Dr. med. Ute Brüne-Cohrs, Oberärztin der Psychiatrischen Institutsambulanz. „Denn im gemeinsamen Gespräch entstehen Verständnis und neue Perspektiven, sowohl für Betroffene, Angehörige und alle, die beruflich oder privat mit dem Thema in Berührung kommen.“ Den Auftakt der Veranstaltungsreihe macht Dr. med. Ute Brüne-Cohrs mit dem Thema „Wieviel Vergessen ist erlaubt – ganz normal oder Grund zur Sorge?“ am 26. November 2025. Das gesamte Programm finden Sie hier.

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